Projektförderung

Projektförderung

Große Palette der Forschungsförderung

  • Arbeit in einem Biochemielabor (Quelle: NMI, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut an der Universität Tübingen)

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  • Testraum für Mikroelektronik (Quelle:IMS, Institut für Mikroelektronik Stuttgart)

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  • Forschungsauto mit Sensoren, Kamera und intelligenter Hard- und Software (Quelle: FZI, Forschungszentrum Informatik)

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Unternehmen suchen und entwickeln neue Produkte und bringen sie zur Marktreife. Vor allem aber kleine und mittlere Unternehmen können aufgrund ihrer größenbedingten Schwächen Hilfestellung im Innovationsprozess gut gebrauchen. Helfen können dabei zum Beispiel Forschungs- und Transfereinrichtungen und auf Risikominderung abzielende Finanzhilfen.

Zu unterscheiden sind folgende Förderarten:

Einzelbetriebliche Förderung

Sie wendet sich an einzelne Unternehmen als unmittelbare Empfänger staatlicher Hilfen. In Baden-Württemberg werden im Bereich der Technologieförderung das Programm "Innovationsgutscheine für kleine Unternehmen" zur Verbilligung externer FuE-Leistungen angeboten.

Zinsverbilligte Darlehen stehen für folgende technologieorientierte Vorhaben mittelständischer Unternehmen zur Verfügung, die über die Hausbank zugänglich sind:

  • Technologiefinanzierung der L-Bank in Zusammenarbeit mit der KfW: Investitionen in neue Produktionsanlagen oder Aufnahme neuer Produkte in das Produktionsprogramm,
  • Gründungs- und Wachstumsfinanzierung (GuW) der L-Bank in Zusammenarbeit mit der KfW:
    Investitionen (auch immaterielle in Verbindung mit Technologietransfer) von
    - Existenzgründern, Unternehmensnachfolgern und jungen Unternehmen, die maximal 3 Jahre am Markt tätig sind, bzw.
    - kleinen und mittleren Unternehmen, die schon länger als drei Jahre bestehen bzw. deren Gesellschafter mehr als 3 Jahre selbständig tätig sind.

Darüber hinaus gibt es auch auf Bundesebene Programme zur einzelbetrieblichen Technologieförderung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU)wie zum Beispiel

  • das Zentrale Innovationsförderungsprogramm Mittelstand (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) oder
  • "KMU-Innovativ" (KMU-orientierte Öffnung der Fachprogramme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Förderung von Verbundforschungsprojekten

Die Komplexität moderner Technologien und der Umstand, dass Innovationen häufig in den Schnittmengen verschiedener Technologiebereiche entstehen, macht es immer stärker erforderlich, dass Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen bei der Problemlösung enger zusammenarbeiten. Anreize für solche Kooperationen gibt die Förderung von Verbundforschungsprojekten, der in der Innovations- und Technologiepolitik von Land, Bund, und EU eine besondere Bedeutung zukommt.

Beim Bund sind es vor allem die Fachprogramme des BMBF, aber auch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) des BMWi. Die Europäische Union legt einen deutlichen Fokus auf die Einbeziehung europäischer Partner.

Die Innovationsberater von Kammern und Wirtschaftsorganisationen bzw. das Steinbeis-Europa-Zentrum beraten zu den einschlägigen Programmen.

Bei der Verbundforschungsförderung durch das Land stehen vorwettbewerbliche Forschungsthemen im Mittelpunkt, aus denen Ergebnisse mit Breitenwirkung resultieren. Daher müssen die Ergebnisse, die in der Regel für eine ganze Branche oder einen ganzen Wirtschaftszweig von Interesse sind, nach Abschluss des Vorhabens aktiv verbreitet werden.

Ein Weg der Verbreitung erfolgt über Kurzberichte, aus denen Inhalt, Ergebnisse und Ansprechpartner zu entnehmen sind. Für die Landesförderung ist die Einbeziehung mittelständischer Unternehmen in die Verbundforschungsprojekte besonders wichtig.

Die Förderung wird nur für die Kosten des Instituts bzw. der Forschungseinrichtung gewährt. Sie beträgt 90 Prozent der Institutskosten, aber nicht mehr als 50 Prozent der Gesamtkosten des Projekts von Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammen.

Finanziert wurden die Verbundforschungsaufträge der Ausschreibungsrunden 2010 aus Haushaltmitteln des Landes. Im Fokus stand dabei die Stärkung von Clusterinitiativen und landesweiten Netzwerken sowie entsprechende Projekte im Themenbereich Elektromobilität. Mittel der Baden-Württemberg Stiftung wurden darüber hinaus auch für Verbund-Leitprojekte zu Themen aus der Verkehrsforschung sowie für einschlägige Studien in diesem Bereich eingesetzt.

Die Kurzberichte zu aktuell abgeschlossenen Verbundforschungsaufträgen (Ausschreibungsrunde 2010) stellen wir Ihnen als PDF-Dateien zum Download zur Verfügung.


Banner Innovationsgutscheine Baden-Württemberg
L-Bank
Kurzberichte (Ausschreibungsrunde 2010)

Restwärmenutzung für mobile Anwendungen (PDF)


Entwicklung eines Multiphasenschichtsystems auf Kohlenstoffbasis für den Oberflächenschutz mit Funktionsgarantie» (MuKoFga) (PDF)


Simulationsgestützte Berücksichtigung von Varianten bei der Konzeption von Maschinen und Anlagen (SimVar) (PDF)


Wissensbasierte Engineering Systemumgebung für die Planung von Produktionssystemen (WiES-Pro) (PDF)


GNSS-gestützes LowCost-Multisensorsystem zur mobilen Plattformnavigation und Objektgeoreferenzierung (PDF)


Green Warehouse (PDF)


Voruntersuchungen zu einem Fahrzeugkonzept (PDF)


Integrations- und Demonstrationsplattform multimodale Elektromobilitätslösungen und -dienste (IDP) (PDF)


Entwicklung nanotechnologisch funktionalisierter Textilien unter Minimierung toxikologischer Risiken (TechnoTox) (PDF)


Bioverträgliche Schädelimplantate aus leichtem und wenig wärmeleitendem Keramikfaserverbundwerkstoff (FiberBone) (PDF)


Untersuchung der HCCI–Verbrennung für den Einsatz in einem Freikolbenlineargenerator (PDF)


Studie "Strukturanalyse von Automobilkomponenten für zukünftige elektrifizierte Fahrzeugantriebe" (PDF)


Berührungsloses, induktives und positionstolerantes Ladekonzept für elektrisch angetriebene Fahrzeuge (PDF)


Vermeidung von Oberflächenfehlern beim Pulverbeschichten von feuerverzinktem Stahl (PDF)


Gesamtfahrzeugsimulation eines batterieelektrischen Fahrzeugs (PDF)


Multimodales Mobilitätsmanagement zur Industriealisierung der Elektromobilität (PDF)


Entwicklung einer Systematik zur Bewertung von Verpackungsbereichen (PDF)


Reduzierung der Schallabstrahlung durch umformtechnisch optimierte Bauteile (PDF)


Entwicklung von entscheidungsunterstützenden und entscheidungstreffenden Hilfsmitteln zur Erstellung von Fahrstrategien mit dem Ziel der Unterstützung und Entlastung des Fahrers eines Kfz (PDF)


Erdgasmotor mit innerer Gemischbildung (EDI) (PDF)


Untersuchungen zur Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug im Hinblick auf die Auslegung aktiver Systeme zur Beeinflussung der Fahrzeugdynamik (PDF)


Entwicklung und Verifikation einer Composite-Simulationsmethodik zur Vorhersage des Crashverhaltens von hochbelasteten Fahrzeugstrukturen (CoSiCra) (PDF)


Innovative Technologien zur Gestaltung von Last tragenden Leichtbauteilen aus Kurzfaserverstärktem Thermoplast mit Endlosfaserverstärkungen am Beispiel eines CNG-Tanks (LLBT) (PDF)


Messung des Reifegrades von Technologien (PDF)


Studie zur Ausarbeitung von Forschungs- und Entwicklungsbedarf für vielstofffähige Kraftfahrzeugantriebe (PDF)

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